Was ist ein Weblog?
November 29, 2006 at 10:11 | In Wie funktioniert ein Blog? | Leave a Comment„Der Begriff Weblog setzt sich aus den Worten „Web“ und „Logbuch“ zusammen. Dies erklärt auch schon im Wesentlichen die Funktion und den kleinsten gemeinsamen Nenner der Weblogs: Er ist eine Art WebSite aus chronologischen Einträgen, wobei der Neueste an erster Stelle steht. Der Autor des Blogs fügt neue Beiträge in einem simplen Redaktionssystem bzw. Content Management System ein (oder per eMail oder SMS = moblogging) und veröffentlicht diese per Knopfdruck zu einem beliebigen Zeitpunkt, typischer Weise sofort, im Internet.“ (zitiert aus blogbooster)
Blogs gibt es seit ca. 1997, aber so richtig los ging es in den USA vor ca. 3 bei uns vor ca. 2 Jahren. Sie sind ein Teil der sogenannten „social software“ – d.h. jeder Internet-Nutzer kann mitmachen, indem er Blogs schreibt, seine Bilder in flickr stellt, Videos und Podcasts oder Wikis veröffentlicht.
Schubinet ist ein Weblog – Schubinettraining ist ein anderer Weblog und es gibt viele (täglich entstehen ca. … Suchen kann man nach Blogs bei Technocrati oder bei Google, allerdings untersucht die normale Google Seite nicht Blogs sondern nur die Blog-Suche.
Kritisch sollte man mit Weblogs schon umgehen, da viel Medienmüll und Meinungsmache in den Blogs enthalten ist, schließlich kann jeder einen Blog schreiben und alles behaupten – und außerdem besteht akute Suchtgefahr in Form von Zeitverschwendung!
Folgende, übrigens auch für Webseiten gültige Qualitätskriterien (Cornell University) sollte man beachten – zitiert vom „work innovation blog“ von Alexandr Greisle.
- Quelle: Wer hat die Information verfasst? Wie ist die praktische und theoretische Qualifikation? Welche Ziele werden vermutlich verfolgt? Und wie ist die Reputation (auch hier hilft Google)?
- Sorgfalt: Sind Kontaktmöglichkeiten angegeben? Wurde sorgfältig verlinkt bzw. die verwendeten Quellen angegeben? Wie ist Stil und Grammatik?
- Objektivität: Welcher Grad an Werbeaktivität steckt dahinter? Werden Argumente abgewägt und diskutiert? Wie detailliert sind die Informationen, auch bezogen auf Art und Zweck des Textes? Werden Meinungen als solche kenntlich gemacht?
- Aktualität: Wann wurde die Information veröffentlicht? Wie aktuell ist der Zeitstempel (Vorsicht: Wenn alle Informationen “heute” zuletzt aktualisiert wurden, stimmt auch etwas nicht…)? Gibt es tote Links/Verweise?
- Aufbereitung: Wie vollständig sind die Verweise? Wurden wichtige Quellen beachtet? Wie ist die Aufbereitung der Informationen? Entspricht die Art der Aufbereitung und der Sprache der Zielgruppe?
Und hier noch ein Literaturhinweis: Das Blog-Buch: Weblogs für Einsteiger und Profis von Dirk Olbertz, 2004. Hier in der Bücherei Signatur: Z 739.
Beitrag von Kirsten Heinrich
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